Erst kürzlich hat sich der deutsche Download-Anbieter musicload, schärfster Konkurrent von iTunes am deutschen Markt, gegen DRM ausgesprochen und lanciert mit „Comeback von MP3″ eine kleine PR-Kampagne gegen DRM-verseuchte Musicfiles. Angeblich häufen sich laut musicload-Managern die Beschwerden über kopiergeschützte Files, die auf der Plattform angeboten werden. Musicload hat eine erste Kooperation mit dem Berliner Label Four Music (Fantastischen 4) über die Bühne gebracht. Das Fanta-Label bietet seinen Katalog bei musicload nur mehr im MP3-Format an und konnte somit seit der Umstellung 40% mehr absetzen. Andere Indies sind auch schon auf den Zug aufgesprungen. Wie nicht anders zu erwarten, zögern die Majors noch. Wenn diese noch weiter nur Versuchsballons starten und ein einziges Album in MP3-Format zum Download anbieten und dann versuchen, daraus Schlüsse zu ziehen, ob dies auch dem Geschäftsmodell gut zu Gesichte steht, dann wirds wohl bald zu spät sein. Oder andersrum: dann werden sich die Prognosen für die nächsten Jahre wohl nicht erfüllen.
[Artikel: Musicload will DRM loswerden | via heise]
[Artikel: Musicload: 75% of customer service problems caused by DRM | via arstechnica]



0 Antworten zu „Musicload setzt auf MP3s und will kein DRM mehr…“