Billboard fragt heute, ob höhere Preise, die da wahrscheinlich am Kommen bzw. schon gekommen sind, am digitalen Musikmarkt wirklich sinnvoll sind und ob dies beim Konsumenten wirklich zu einer breiten Akzeptanz nicht nur des Angebots, sondern des gesamten Marktes führen kann? Höhere Preise, wie sie ab Mai Apple und EMI für DRM-freie Songs verlangen werden, haben ja nur dann Sinn, wenn dem Konsument etwas verkauft wird, was er vorher nicht hatte. Natürlich lässt sich das im Falle von Apple so argumentieren, dass der Konsument eben jetzt Audiofiles ohne DRM und in höherer Qualität kaufen kann. Das Online-Portal Rhapsody argumentiert so, dass in den letzten 5 Jahren der Basic-Subscription Preis mit 9,99 Dollar immer gleich blieb, das Angebot im selben Zeitraum aber verzehnfachte. Die Frage ist jetzt nur, ob der Konsument DRM-freier Musik wirklich den Wert beimisst, den Apple in Form der Premium-Downloads dann als Mehrwert verkaufen will? Und ob das als Mehrwert verkauft werden kann, dass zwar vorher nicht da war, aber jetzt wo es da ist, ja eigentlich kein Mehrwert ist, sondern eigentlich dass, was man sich von einem Online-Portal erwarten sollte? Dabei geht es jetzt nicht darum – wie Billboard meint – , dass das billigste Angebot das Rennen machen wird, sondern es geht eher darum, was für den Konsumenten einen Mehrwert darstellt und in welcher Form man diesen an den Konsumenten bringt. Mehr dazu im Artikel.
[Artikel: Higher digital music prices not a good deal | via yahoonews]



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