Ah, interessant. Der Verein Quintessenz hat unlängst eine Veranstaltung zum Thema Filesharing und Benutzerverfolgung abgehalten. Also im Wesentlichen ging es darum, welche rechtliche Konsequenzen illegales Filesharing wirklich haben kann und mit welchen Mitteln die Musikindustrielobby gegen die vermeintlichen Rechtsbrecher vorgeht – also das Verhalten der User wird „gespeichert“ und dann flattert eine saftige Klage ins Haus. Jetzt war es so, dass auch SPÖ-Mensch Lindenmayr bei der Veranstaltung zugegen war und sich gefragt hat, ob die Musikindustrie nicht doch ein bisschen „mittelalterlich“ reagiert. Dies hat sich die IFPI Austria nicht gefallen lassen und hat prompt mit einer Aussendung darauf reagiert, in der sie Lindenmayr als „Lobbyist für illegales Filesharing“ bezeichnet, so der Standard. Mehr zu dieser Auseinandersetzung, die ja – könnte sein – ein bisschen politisch motiviert ist (SPÖ-Lindenmayr gegen ÖVPnahen oder eh ÖVPler und IFPI Austria Chef Medwenitsch) gibt es im Standard zu lesen.
[Artikel: SPÖ - Filesharing ist weder Verbrechen noch Raub | derstandard.at]
[Artikel: IFPI Austria - Wir sind keine Ritter, sondern Retter | derstandard.at]
[Link: Verein Quintessenz]



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