"Music is the brandy of the damned." (G.B.Shaw)

Nokia „Comes with Music“ nur mehr in 6 Ländern verfügbar

Wie DownloadSquad berichtet, wird es Nokia’s Music Unlimited Service, das gemeinhin als „Comes With Music“ bekannt war, ab jetzt nur mehr in 6 (Indien, Brasilien, Türkei, China, Indonesien, Südafrika), statt wie bisher in  33 Ländern geben. Anscheinend war die Konkurrenz von Spotify und Itunes einfach zu groß. Nokia hat auch mitgeteilt, dass der OVI Music Store unangetastet bleiben wird. Tja….

[Artikel: Nokia Kills off Comes With Music in all but 6 countries | Downloadsquad.com]

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Flexible Pricing – der Schlüssel zum Erfolg für den Amazon-Downloadstore?

Eine kleine Neuigkeit gibt es zum bevorstehenden Launch des Amazon-Downloadstores, denn Jeff Blackberg, verantwortlich für Business Developement bei Amazon meint, dass es sehr interessant wäre, wenn User direkt auf die Preise der angebotenen Musiktitel Einfluss hätten. Amie Street, ein Indie-Retailer, der gerade von Amazon kräftig gesponsort wird, hat jetzt ein Modell entwickelt, das wie folgt funktionieren könnte: Tracks können kostenlos downgeloadet werden, aber je öfters die Tracks downgeloadet werden, desto teurer werden sie. Wenn dann ein bestimmter Betrag erreicht ist (zB 99 Cent), ist Schluss mit der Preiserhöhung. Und wenn der User dann diese Tracks auch noch seinen Freunden empfiehlt, bekommt dieser Credits gutgeschrieben. Ich finde, dass dieser Ansatz sehr interessant ist, wenn er für die User nicht allzu kompliziert wird und das Modell überschaubar ist. Auf jeden Fall könnte sich das für Amazon lohnen und iTunes müsste sich auf diesem Gebiet auch endlich was überlegen, jedoch glaubt Blackberg, dass die Majors und auch die Indies noch nicht auf so ein Modell einsteigen werden. Dennoch wird „flexible Pricing“ im grossen Stil so oder so zum Einsatz kommen, so Blackberg. 

[Artikel: Amazon Invests In Popularity-Priced Indie Music Retailer Amie Street | via forbes.com]

[Artikel: Will Amazon’s Music Service Embrace Variable Pricing? | via hypebot.com]


Social-Networking immer wichtiger für Musiker

Die Piraterie hat wieder ein neues Hoch erreicht, die legalen CD-Downloads gehen immer weiter zurück. Wo suchen also User Musik wenn nicht gerade bei Download-Stores? Bei Social-Networking Seiten. Mehr darüber bei BBC.

[Artikel: Social Networking „lure music fans“ | bbcnews.com]


AllOfMP3 sperrt zu und gleich wieder unter den Namen AllTunes auf…

Wie die Netzwelt heute berichtet, haben die russischen Behörden das Downlodportal AllOfMP3 geschlossen. Die Musikindustrie wird jetzt die Korken knallen lassen, denn das russischen Portal konnte sich bis zuletzt dem Druck der Behörden widersetzen. Das Problem war, dass AllOfMP3 keine Lizenz besaß, Tracks ins Ausland zu verkaufen. In der Zwischenzeit hat der Anbieter unter neuen Namen und neuer Domain wieder aufgesperrt. Der Kundenstamm und das Musikangebot ist das gleiche wie vorher. AllOfMP3 ist nun also zu AllTunes geworden. Mehr dazu bei der Netzwelt und Fuzo.

[Artikel: AllOfMP3 geschlossen und neu eröffnet | via netzwelt]

[Artikel: AllTunes tritt an die Stelle von AllOfMP3 | via fuzo] 


Universal verlängert iTunes-Vertrag nicht

Nachdem EMI vor einigen Monaten entschieden hat, auf DRM zu verzichten, verzichtet jetzt die Universal Music Group auf eine Vertragsverlängerung mit iTunes. Keine Angst: Universal-Songs soll es weiterhin bei iTunes geben, nur will sich der grösste Musikkonzern die Option freihalten, auch mit anderen Online-Anbietern außer Apple zusammenzuarbeiten. Deshalb soll es keinen exklusiven Vertrag mehr mit iTunes geben, sondern nur ein „at will agreement“, d.h. so quasi von Monat zu Monat soll der Vertrag verlängert werden. Will Universal damit ein bisschen Druck auf iTunes ausüben, um bessere Vertragskonditionen zu bekommen (laut Coolfer meint das die New York Times)? Wahrscheinlich ja, vielleicht auch nein. Vielleicht geht es auch primär darum, das Apple – „quasi“ – Monopol ein bisschen aufzubrechen, wenn der gesamte Universal-Katalog jetzt mal auf anderen Plattformen angeboten wird. Und das kann Apple auch nicht wirklich recht sein. Überhaupt wenn Universal DRM droppt und die Tracks im MP3-Format exklusiv auf anderen Plattformen anbietet. Das könnte für Apple ein bisschen die guten Verkäufe hinunterschrauben. Wie Hypebot meint, ist Universal im Moment noch der einzige Major, der gegen Apple „antritt“. Interessant ist das alles und viel gibt es wieder zu rumoren.

[Artikel: Universal – Dissonanz im iTunes-Chor | via fuzo]

[Artikel: Universal Threatens iTunes Exit | via hypebot]

[Artikel: Universal Music Group Seeks Leverage, Forgoes Contract With iTunes | via coolfer]


Peter Gabriel hat neue Downloadplattform gegründet

Peter Gabriel, allseits bekannt als Musiker und (wahrscheinlich weniger bekannt als) Gründer von OD2 (einem White-Label Shop Anbieter und Digital Distribution Service, das dann an Loudeye verkauft wurde und später von Nokia übernommen wurde) wendet sich neuerdings wieder dem Digital Music Business zu. Gabriel hat nämlich eine werbefinanzierte Downloadplattform namens WE7 gegründet, wo Audiofiles ohne Beschränkungen im MP3-Format heruntergeladen werden können. Dafür müssen sich aber die User mit Werbeeinschaltungen anfreunden, die ca. 10 Sekunden dauern und in jedem Song integriert sind. Im Moment gibt es nur eine Beta-Version. Ab 05. Juni soll die Plattform offiziell an den Start gehen. Mit dem Motto „Don’t Steal it, WE7 it“ will Gabriel auch etwas gegen den noch immer steigenden Zulauf zu illegalen Tauschbörsen unternehmen. Noch etwas mehr über WE7 gibt es bei der futurezone zu lesen.

[Artikel: Gratis MP3’s mit Werbung | via futurezone]


Neue Details zum Amazon-MP3 Store

Wie schon vor einiger Zeit berichtet, wird Amazon ab Mai einen MP3-Downloadstore aufsperren. Jetzt sind ein paar neue Details bekannt geworden. Entgegen Annahmen von Branchenmenschen wird Amazon nicht auf einen Stand-Alone Store setzen, sondern wird den Download-Shop im existierenden Amazon-Store integrieren: „It’s going to look just like Amazon does today“, verriet ein Amazon-Insider. Außerdem heisst das Motto des neuen Amazon-MP3-Stores „Stick with iTunes, but buy from Amazon“. User sollen also bei Amazon ihre Tracks kaufen, für die gesamte Musikverwaltung sollen sie aber iTunes und den iPod nutzen. Das heisst auch weiter, dass Amazon seine bisherige E-Commerce-Infrastruktur weiter nutzen will. Sucht man also nach einem Künstler bei Amazon, werden die Suchresultate nicht nur MP3-Audiofiles zum Ergebnis haben, sondern auch wie bisher DVDs, CDs, Bücher, etc… Zuletzt wurde auch noch bekannt, dass Amazon die MP3s in variablen Preismodellen angeboten werden.

Desweiteren wird noch heftig darüber gemunkelt, ob Amazon jetzt generell auf DRM verzichtet und damit nur Audioinhalte von EMI und den Indies anbieten wird oder ob sich Amazon mit den restlichen Majors doch auf eine „andere“ DRM-Variante einigen wird. „Reduced Protection“ nennet man das neuerdings…

[Artikel: Amazon Readies Simple, Integrated, MP3 Based Entrance | via digitalmusicnews]

[Artikel: Amazon set to launch online music store | via timesonline]